PTI Schweiz - Polizeitechnik und Informatik Schweiz·Bern·27. Mai 2026

Betrieb Plattform Suisse ePolice C dritte Generation KI-Anwendungen Schweiz

Application Service Provider, Websites

Bereitstellung und Betrieb der Plattform Suisse ePolice C (dritte Generation)PTI Schweiz betreibt die Plattform Suisse ePolice (SeP, https://www.suisse-epolice.ch/) als Online-Schalter der Polizei für die ganze Schweiz. Die Plattform Suisse ePolice muss bis Mitte 2029 neu ausgeschrieben, spezifiziert, aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Das entsprechende Projekt hat den Namen "SeP-C". Mit der Beschaffung von SeP-C sollen die folgenden Ziele erreicht werden: Die Plattform SeP-C ist für die ganze Schweiz zu konzipieren, aufzubauen und zu betreiben. Sie wird durch alle kantonalen Polizeiorganisationen als digitaler Einstiegspunkt für polizeiliche Anliegen genutzt. Der bisherige Erfolg mit den Online-Anzeigen und Online-Waffenmeldungen auf SeP soll ausgeweitet werden auf ein noch umfassenderes Angebot an Online-Dienstleistungen der Polizei auf SeP-C. Eine automatisierte Geschäftsfallerkennung und weitere innovative Lösungen sollen die Benutzerfreundlichkeit sicherstellen. Die Plattform SeP-C muss durch die Anbieterin in eigenen Rechenzentren (Option) betrieben oder in den Rechenzentren eines Hosting-Providers der Auftraggeberin integriert und durch diesen betrieben werden. Die Schnittstellenspezifikationen für SeP-C müssen so früh wie möglich mit den anzubindenden Fachanwendungen vereinbart werden, damit beide Seiten die nötige Vorlaufzeit haben, um ihre Schnittstellen umzusetzen und zu testen. SeP-C muss modular aufgebaut sein, damit die Nutzung durch alle Polizeiorganisationen optimal unterstützt wird. Es sollen korpsspezifische Einstellungen möglich sein. Zudem muss SeP-C für weitere Online-Dienstleistungen erweiterbar sein. Weiter sollen als Option installierbare Apps für mobile Geräte Android und iPhone angeboten werden. Mit der Ausschreibung wird somit eine Anbieterin gesucht, die nachweislich über umfassende Erfahrung in der Umsetzung sowie Support und Pflege vergleichbarer Webanwendungen, eGov-/Polizeianwendungen und KI-Anwendungen verfügt und das Projekt für die Schweizer Polizeiorganisationen (alle Kantonspolizeien) professionell, proaktiv und partnerschaftlich führen kann, ggf. unter Beizug von Subunternehmen. Nach erfolgter Umsetzung und Inbetriebnahme soll die Anbieterin die Software in der geforderten Qualität und in enger Zusammenarbeit mit PTI pflegen und für die Dauer des Vertrags kontinuierlich weiterentwickeln. Es können sowohl Standard- wie auch Individuallösungen angeboten werden. Die Beschaffung erfolgt anhand eines selektiven Verfahrens mit Dialog: Präqualifikation: Aus verfahrensökonomischen Gründen wird die Anzahl der zum Angebot eingeladenen Antragstellerinnen auf die fünf bestgeeigneten beschränkt. Nebst der Prüfung der Eignung erfolgt zu diesem Zwecke die Bewertung ihrer Erfahrung in Konzeption, Umsetzung und Wartung von Webanwendungen, Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (AI) sowie eGov-/Polizeianwendungen anhand von Referenzen. Angebote: Die Bewertung der Erstangebote erfolgt anhand der Zuschlagskriterien «Preis», «Lösungskonzept Prozesse und Funktionen», «Lösungskonzept Plattform» und «Konzept Organisation und Vorgehensplan». Die drei bestbewerteten Anbieterinnen werden zum Dialog eingeladen (Art. 24 Abs. 4 IVöB). Innovative Elemente der zu erbringenden Leistungen bzw. Ziellösung können so im Dialog konkretisiert werden. In die Bewertung der endgültigen Angebote fliesst zudem eine Live-Präsentation von Use-Cases ein.

1.200+ Unternehmen10.000+ AusschreibungenKeine Kreditkarte nötig