Einführung CE-zertifiziertes LLM-basiertes CDSS mit KIS-Integration für 800 Nutzer
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Interessensbekundungsverfahren zur Einführung eines CE-zertifizierten, LLM-basierten Clinical Decision Support Systems (CDSS) mit tiefer KIS-Integration-Gegenstand der Interessensbekundung Einführung und klinikweiter Ausbau einer KI-gestützten Versorgungsplattform. Kern ist ein LLM-basiertes Clinical Decision Support System zur diagnostischen und therapeutischen Unterstützung in allen Fachgebieten., Interessensbekundungsverfahren zur Einführung eines CE-zertifizierten, LLM-basierten Clinical Decision Support Systems (CDSS) mit tiefer KIS-Integration Kurzbeschreibung des Vorhabens Das Klinikum sucht eine sofort einsetzbare, klinisch validierte KI-Plattform. Besonderer Fokus liegt auf einer tiefen Integration in die klinischen Systeme (insbesondere das KIS) Die Lösung muss eine dedizierte Integrations- und Nutzeroberfläche (Co-Pilot) bieten, die direkt mit der Krankenakte interagiert, Standardprompts verwaltet und Daten vor der Verarbeitung anonymisiert. Ergänzend soll ein lokales Vorhersagemodell auf Basis der § 21-KHEntgG-Daten etabliert werden. Zielsetzung 1. Erhebliche Steigerung der Arbeitseffizienz (Zeitersparnis bei Dokumentation und Recherche). 2. Nahtlose Einbindung der KI-Funktionen in den klinischen Workflow. 3. Strukturierter Aufbau von KI-Kompetenz in der Ärzteschaft gemäß EU AI Act Art. 4. Rahmenbedingungen Das UKF stellt Server-, Speicher- und Rechenkapazitäten sowie die Netzwerkinfrastruktur. Datenschutz- und IT- Sicherheitskonzepte werden gemeinsam erarbeitet. Die Lösung muss auditierbar sein und vollständig im Verantwortungsbereich des Klinikums verbleiben. Leistungs- oder Projektbeschreibung Die Bereitstellung umfasst zwei Kernkomponenten: 1. Medizinprodukt: Bereitstellung der RAG-gestützten, medizinischen Entscheidungslogik über eine API. 2. Integrationsschicht: Bereitstellung eines chat-basierten Assistenten zur Beantwortung von Fragen auf Basis der Krankenakte und zur Textgenerierung (z. B. Arztbriefe). Der Anbieter übernimmt die KIS-Integration, das Berechtigungsmanagement, die Oberflächenbereitstellung sowie das operative Monitoring. Seite 1/3 VO: Sonstige Vergabeart: Teilnahmewettbewerb Umfang/Menge 1. Rollout über ca. 30 Abteilungen. 2. Gestaffelte Skalierung auf mindestens 800 aktive Nutzer. 3. Dienstleistungskontingente für Produktivinstallation, Integration, Einführungsbegleitung und vor-Ort-Schulungen der Key-User. Erwartete Leistungen 1. User-Interface / Co-Pilot für individuelle Entscheidungsunterstützung und standardisierte Zusammenfassungen aus der Patientenakte. 2. Oberflächen für die Verwaltung von Standardprompts. 3. Interaktive Schulungsmodule und Falltrainings (idealerweise CME-zertifiziert) zur Mitarbeitendenbefähigung. 4. KI-Modell zur Prognose von Verläufen und Ressourcenbedarfen auf Basis der § 21-KHEntgG-Daten. Laufzeit Gestaffelter Rollout im ersten Jahr (beginnend mit ca. 200 Nutzern in Q1 bis zur Vollnutzung in Q4). Anschließend regulärer Betrieb mit nutzerabhängigen Staffelpreisen. Technische Anforderungen (funktional formuliert) 1. Tiefe Integration in das KIS inklusive Reporting und Monitoring. 2. Lokaler Anonymisierungsdienst für Dokumente und Daten vor der Übergabe an Cloud-Dienste (muss auch für andere KI- Anwendungsfälle nutzbar sein). 3. Login über LDAP und Berechtigungsmanagement via ActiveDirectory. 4. Zertifizierte Ergebnisse (RAG-System basierend auf validierter Wissensbasis). Teilnahmevoraussetzungen 1. Nachweis der Bereitstellung eines LLM-basierten Systems zur klinischen Entscheidungsunterstützung. 2. Nachweis einer dedizierten Integrationsschicht zur Anbindung an klinische Primärsysteme. Fachliche Eignung 1. Das zugrundeliegende klinische Entscheidungsmodell muss als Medizinprodukt der CE Klasse IIb zertifiziert sein. 2. Nachweis der vollständigen MDR-Konformität. 3. Etablierte Prozesse zur Post-Market-Surveillance für das Medizinprodukt. 4. Support in deutscher Sprache 5. Integration deutscher Leitlinien Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit / ggf. Zertifizierungen 1. Vollständige DSGVO- (GDPR-) Konformität. 2. Strukturelle Fähigkeit zur Durchführung eines strukturierten Begleit- und Schulungsprozesse