Landeshauptstadt Wiesbaden·Wiesbaden·06. Juli 2026

Erstellung Schulentwicklungsplan berufliche Schulen Wiesbaden Rheingau-Taunus-Kreis 2028-2033

Angebotsfrist:22. Juli 2026(abgelaufen)
Bildung

Schulentwicklungsplan für berufliche Schulen Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis -Gegenstand des Auftrags ist die fachliche Erstellung eines gemeinsamen Schulentwicklungsplans für die beruflichen Schulen (BSEP) der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Rheingau-Taunus-Kreises für den Zeitraum 2028 - 2033. Fachliche Erstellung eines gemeinsamen Schulentwicklungsplans für die beruflichen Schulen (BSEP) der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Rheingau-Taunus-Kreises für den Zeitraum 2028 - 2033. Der BSEP soll: - eine datengestützte Analyse der aktuellen und zukünftigen Situation der beruflichen Schulen liefern (analytischer Teil) sowie - darauf aufbauend strategische Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung der beruflichen Schulen ableiten (strategischer Teil). Ziel ist die Sicherstellung einer zukunftsfähigen beruflichen Bildungslandschaft unter Berücksichtigung regionaler Ausbildungs- und Arbeitsmarktentwicklungen. Die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) ist Schulträgerin von fünf beruflichen Schulen mit insgesamt rund 8.700 Schülerinnen und Schülern. Der Rheingau-Taunus-Kreis (RTK) ist Schulträger von zwei beruflichen Schulen mit rund 1.700 Schülerinnen und Schülern. Beide Schulträger wollen die seit 2005 begonnene Tradition fortsetzen und aufgrund der vielfältigen räumlichen, wirtschaftlichen und ausbildungsbezogenen Verflechtungen und der damit verbundenen Auswirkungen auf die beruflichen Schulen, die Berufsschul-Entwicklungsplanung in der Region weiterhin als Gemeinschaftsaufgabe begreifen und den Anforderungen des gemeinsamen Arbeitsmarktes Rechnung tragen. In der gemeinsamen Bildungsregion sollen jungen Menschen bestmögliche berufliche Bildungschancen eröffnet werden, um für die regionalen Betriebe einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten. Dem Beispiel der LHW und des RTK sind mittlerweile auch andere Regionen in Hessen gefolgt. Die möglichst betriebsortnahe Ausbildung bei gleichzeitig fachkompetenter Beschulung ist ein Ziel des Projektes "zukunftsfähige Berufsschule" des Landes Hessen. Dabei soll besonders der ländliche Raum gestärkt werden und die duale Ausbildung in Hessen trotz rückläufiger Schülerinnen- und Schülerzahlen eine Aufwertung erfahren. Berufliche Schulen verfügen heute über ein großes Angebot an Teilzeit- und Vollzeitschulformen sowie Bildungsgänge, die Abschlüsse auf allen Stufen ermöglichen. Das Berufsschulzentrum (BSZ) der LHW befindet sich räumlich konzentriert im Stadtteil Südost. Es handelt sich um fünf eigenständige Berufsschulen, die zusammen ein breites Spektrum an Ausbildungsberufen anbieten. Insgesamt besuchen fast 8.700 Schülerinnen und Schüler (SJ 2025/26) eine der Wiesbadener Berufsschulen; sie absolvieren schulische und/oder betriebliche Ausbildung in unterschiedlichen Schulformen: Berufsschule, Fachschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium, Berufsfach- und Berufsfachoberschule, BÜA (Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung), Berufsgrundbildungsjahr. Das BSZ bietet fast 60 Ausbildungsberufe mit zahlreichen Fachrichtungen an, jede Berufsschule hat dabei eine eigene Ausrichtung. Die Palette reicht dabei von IT, Metall, Maschinenbau, Verkehr, Logistik über kaufmännische Berufe, Bautechnik, Chemie, Physik- und Biologietechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Hotelfachleute, Gesundheits- und Agrarberufe bis hin zu Kaufleuten des Bank- und Versicherungswesens und Fachangestellte im Bereich Rechtsanwalt-, Notar- und Steuerwesen sowie Verwaltung. Die beiden Berufsschulen des RTK sind darauf ausgerichtet, den regionalen Bedarf an beruflicher Bildung in Handwerk, Gastronomie, Hotellerie, Handel, Verwaltung und Industrie umfassend zu decken. Ziel beider Standorte ist es, im Rahmen der Teilzeitberufsschule alle dualen Fachklassen anzubieten, für die es im Landkreis ausreichend Schülerinnen und Schüler gibt und dadurch eine wohnort- und betriebsnahe Ausbildung zu gewährleisten und die langfristige Bindung angehender Fachkräfte an den Landkreis zu unterstützen.

1.200+ Unternehmen10.000+ AusschreibungenKeine Kreditkarte nötig