Markterkundung digitale Forschungsinfrastruktur Erweiterung patientenzentrierte Versorgungsprozesse Universitätsklinikum Bonn
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Markterkundung zur Erweiterung einer digitalen Forschungsinfrastruktur-Mit dieser Vorinformation leitet das Universitätsklinikum Bonn ein Markterkundungsverfahren zur Feststellung der am Markt befindlichen Dienstleister, welche in der Lage sind, die nachfolgenden Erweiterungen umzusetzen. Es erfolgt jedoch kein formelles Vergabeverfahren. Es handelt sich vielmehr um eine Markterkundung auf dem Binnenmarkt, da dem Universitätsklinikum Bonn derzeit nur bekannt ist, dass die Fa. eCareVisions GmbH die Erweiterungen am Bestandssystem durchführen kann. Sofern es Anbieter gibt, die die Dienstleistungen durchführen können, werden hiermit gebeten an der Markterkundung teilzunehmen. Gegenstand des Vorhabens ist die Umsetzung zusätzlicher Softwarekomponenten zur Unterstützung patientenzentrierter Versorgungsprozesse sowie zur strukturierten Erhebung projektbezogener Versorgungsdaten innerhalb der bestehenden Systemlandschaft. Die Umsetzung erfolgt auf Basis der bereits vom Institut für Hausarztmedizin (IFH) gemeinsam mit der Firma eCareVisions GmbH betriebenen und am IFH genutzten Plattform und erfordert die Erweiterung mehrerer vorhandener Systemkomponenten. Die zugrundeliegende Systemplattform wurde im Rahmen mehrerer Projekte entwickelt und wird durch die Firma eCareVisions GmbH technisch betrieben und weiterentwickelt. Die zugrunde liegenden Softwarekomponenten einschließlich der Implementierungslogik und des Quellcodes unterliegen den bestehenden Entwicklungs- und Nutzungsrechten des Systementwicklers. Die Erweiterung erfolgt innerhalb der bestehenden Systemarchitektur und setzt detaillierte Kenntnisse der bestehenden Systemstruktur, der implementierten Datenmodelle sowie der zugrunde liegenden Sicherheits- und Kommunikationsmechanismen voraus. Die bestehende Plattform unterstützt bereits eine größere Anzahl Praxen innerhalb der Forschungsinfrastruktur des Instituts für Hausarztmedizin. Die geplante Erweiterung dient dem weiteren Ausbau dieser Infrastruktur zur Unterstützung digitaler Versorgungs- und Forschungsprozesse, insbesondere im Kontext der Versorgung von Trans* Personen. Aufgrund der bestehenden Systemarchitektur sowie der über mehrere Jahre entwickelten Plattformstrukturen ist davon auszugehen, dass eine technische Erweiterung der bestehenden Lösung nur durch Unternehmen erfolgen kann, die bereits über umfassende Kenntnisse der implementierten Systemkomponenten und Entwicklungsstrukturen verfügen. Die detallierte Leistungsbeschreibung kann bei der veröffentlichten Kontaktadresse bis zum 27.03.2026 abgefordert werden.