Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt·Neustrelitz·04. Juni 2026

Studie Anfeindungen Gewalterfahrungen Engagement Ehrenamt bundesweite Erhebung Umfang Formen Ursachen Umgangsstrategien

Angebotsfrist:02. Juli 2026
Marktbeobachtung, Sozialwissenschaft

Studie zu Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalterfahrungen in Engagement und Ehrenamt ? bundesweite Erhebung zu Umfang, Formen, Ursachen und Umgangsstrategien-Ziel des Projekts ist es Engagierte, Ehrenamtliche sowie Organisationen insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen zu befähigen, sich mit dem Thema “Schutz und Prävention in Engagement und Ehrenamt” auseinanderzusetzen und für sich geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Das Projekt fungiert als Anlaufstelle, indem es zu den vielfältigen Facetten des Themas informiert und auf weiterführende Angebote hinweist. Darüber hinaus werden Projekte gemeinnütziger Organisationen in ländlichen und/oder strukturschwachen Räumen zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen gefördert. Durch die Vernetzung relevanter Akteure in diesem Bereich wird die facettenreiche Thematik praxisorientiert weiterentwickelt, Lösungen für identifizierte Herausforderungen entwickelt sowie politischen Entscheidungstragenden nahegebracht. In Deutschland fehlt bislang ein belastbares, bereichsübergreifendes Lagebild zu Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalterfahrungen in Engagement und Ehrenamt. Vorhandene Untersuchungen beziehen sich überwiegend auf einzelne Felder oder Teilgruppen, etwa auf Einsatzkräfte der Feuerwehr, kommunale Amts- und Mandatstragende, Gewalt im organisierten Sport oder spezifische Kontexte wie rechte Bedrohungen gegen zivilgesellschaftliche Akteure. Diese Studien liefern wichtige Hinweise, erlauben jedoch keine verallgemeinerbare Aussage über Ausmaß, Formen und Verteilung von Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalterfahrungen im Kontext ehrenamtlichen Engagements. Vor diesem Hintergrund ist die Vergabe einer Studie erforderlich. Ziel ist es, eine fundierte engagementbereichsübergreifende empirische Grundlage für das Themenfeld „Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalterfahrungen in Engagement und Ehrenamt“ zu schaffen. Die Ergebnisse sollen helfen, die Bedarfe von Engagierten, Ehrenamtlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen besser zu verstehen und Maßnahmen des Projekts SPE fundiert auszurichten.

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