Unterstützung Kommunen Umweltziele Umsetzung urbane Transformationen Praxisfallstudien kleine mittelgroße Städte
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FKZ 3726 15 102 0 - Mehr Umwelt- und Lebensqualität in urbanen Räumen: Kommunen bei der Umsetzung von Umweltzielen im Kontext gleichzeitiger Transformationen unterstützen-Viele deutsche Kommunen stehen vor der Herausforderung, gleich mehrere tiefgreifende Transformationen zu bewältigen: dazu gehören die Mobilitätswende, Energie- und Wärmewende, die Bauwende sowie die Klimaanpassung. Der Sanierungsbedarf von Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie von kommunalen Einrichtungen und Infrastrukturen ist hoch, was die Chance bietet, die genannten Transformationen mit den notwendigen Sanierungen zu verbinden. Vor diesem Hintergrund und gleichzeitig knapper werdender Haushaltsmittel in den Kommunen bedarf es einer integrierten Betrachtung, Priorisierung und Operationalisierung von Zielen und konkreten Hinweisen zur umweltverträglichen Umsetzung. Dafür benötigen Kommunen und weitere relevante Akteure (z. B. Eigenbetriebe, Wohnungsbaugesellschaften) Unterstützungsangebote, insbesondere zum erfolgsversprechenden Praxistransfer. Das Projekt soll anhand konkreter Praxisfalluntersuchungen erarbeiten, wie Kommunen verschiedene ökologische Transformationsprozesse synergetisch und effizient angehen können. Dabei soll identifiziert werden, welche Instrumente und Maßnahmen gleichzeitig mehrere ökologische Transformationen adressieren und daher prioritär umgesetzt werden müssten. Im Fokus stehen kleine und mittelgroße deutsche Städte, da diese von den bereits erwähnten Engpässen in besonderem Maße betroffen sind und demnach Unterstützung benötigen. Von zentralem Interesse ist die Systematisierung, ggf. Weiterentwicklung und letztlich Übertragung der bereits vorliegenden, zumeist theoretischen und idealtypischen Erkenntnisse, auf praktische Modellfälle. Dabei steht insbesondere eine breite Differenzierung im Mittelpunkt, die möglichst viele verschiedene Rahmenbedingungen, die in deutschen Kommunen vorherrschen, berücksichtigt. Dies beinhaltet zum Beispiel Verwaltungsstrukturen, föderale Rahmenbedingungen, finanzielle Ausstattung und Fördermittel, kommunalpolitische Situation und personelle Kapazitäten. Das Vorhaben soll in enger Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Praxis stattfinden. Wesentlicher Teil des Vorhabens ist demnach die frühzeitige und anschließend immanente Zusammenführung und Diskussion von Positionen, Erfahrungen und Wissen relevanter Akteursgruppen, sodass die Ergebnisse insbesondere eine hohe Nutzbarkeit und Anwendung in der Praxis finden. Das Vorhaben enthält zudem die Ausrichtung einer größeren Konferenz im Kontext „Urbaner Umweltschutz“ und ein Arbeitspaket zur Überarbeitung der entsprechenden Themen-Webseite.