Untersuchung luftgetragener PFAS-Emission Immission Deposition Pilotstudie Deutschland
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FKZ 3726 51 206 0 - Untersuchung luftgetragener PFAS-Emission, -Immission und -Deposition Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) stellen aufgrund ihrer Persistenz, Mobilität und potenziellen gesundheitlichen Wirkungen eine zentrale umweltpolitische Herausforderung für kommende Jahrzehnte dar. Sie gelangen über verschiedene Eintragspfade in die Umwelt und werden inzwischen ubiquitär in Luft, Wasser, Böden und Biota nachgewiesen. Untersuchungen in Deutschland zeigen PFAS-Vorkommen auch in Böden und Gewässern abseits bekannter Punktquellen. Dies untermauert den Schluss, dass die großräumige Verbreitung über den Luftpfad für das Eintragsgeschehen eine bedeutende Rolle spielt. Die Rolle der Atmosphäre als Eintragspfad ist bislang jedoch nur unzureichend untersucht. Für Deutschland fehlen insbesondere belastbare Daten zu luftgetragenen Emissionen aus industriellen Quellen sowie zu Immissionskonzentrationen und Depositionsraten von PFAS im Nah- und Fernbereich solcher Anlagen. Ziel des Vorhabens ist eine erste orientierende Erhebung luftgetragener PFAS-Emission aus ausgewählten Industrieanlagen sowie von Immission und Deposition. Auf dieser Grundlage sollen erste Erkenntnisse zu relevanten Emissionsquellen und zur Bedeutung atmosphärischer Einträge für die PFAS-Belastung von Böden und Gewässern gewonnen werden. Das Vorhaben ist als Pilotstudie konzipiert und soll eine fachliche Grundlage für mögliche zukünftige bundesweite Messprogramme sowie für regulatorische Maßnahmen schaffen.
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